Geschichte Deutschrap

Durch die Kommerzialisierung des Rap in den Vereinigten Staaten gelangten Rap und Hip-Hop Anfang der 1980er-Jahre auch nach Deutschland.

 

Die erste deutschsprachige Hip-Hop-Veröffentlichung brachte der Rapper G.L.S.-United im April 1980 seine erste Single raus.

So nahmen sich viele ein Beispiel daran und weitere Gleichgesinnte veröffentlichten neue deutsche Hip-Hop Songs unter anderem Rock da Most, We wear the crown Posse, TCA, the microphone mafia und too stroing. In den 1990ern wurde Deutschrap bekannter und es kamen neue Rapper in die deutsche Hip-Hop Szene wie die Fantastischen Vier und sie erzielten zum ersten Mal große Erfolge in den Charts.

 

1995 bis 2000  entwickelte sich der deutsche Hip-Hop weiter, es kamen viele neue Rapper in die Szene wie Kool Savas und die Massiven Töne, auch Battle Rap wurde unter den deutschen Rapper viel bekannter. Die Themen änderten sich ebenfalls, in den Texten ging es nun mehr um Ghetto und Drogen. Auch sexistische, homophobe und gewaltverharmlosende Inhalte kamen auf, so dass häufiger zensiert werden musste.

Die meisten Rapper unter ihnen sind auch heute noch sehr berühmt  wie Kollegah, Farid Bang, Kool Savas, Sido oder Bushido.

 

Geschichte US-Rap

Rap stammt aus der afroamerikanischen Kultur. Bereits vor mehr als 100 Jahren waren Formen des Rap - damals unter dem Namen "work songs" als Form des Sprechgesang bei den Feldarbeitern üblich.

Ab den 1960er Jahren hatten die Bürgerrechtsbewegung und die Black Panthers in den USA Einfluss auf die Rap-Musik, da viele Musiker mitmachten. Hier wurden neben Gesang auch politische Botschaften verbreitet.

Im Laufe der 1970er und 1980er Jahre wurde der Sprechgesang mehr und mehr fester Bestandteil, so bauten auch DJs Parts in ihre Programme ein. Erste kommerzielle Erfolge konnten Musiker und Bands wie z.B. die Sugarhill Gang nachweisen.

Die 1990er Jahre griffen mit ihren Rap-Texten die Probleme von früher wieder auf und thematisierten zudem häufig das Leben in Ghettos, Armut, Drogen und Kriminaltät.

Es entstanden auch Konflikte zwischen rivalisierenden Rappern, die in Gewalt oder sogar in Mord endeten, so wurde der Rapper Tupac Shakur 1996 erschossen, die Tat ist bis heute nicht aufgeklärt.

Mittlerweile ist Rap ein millionenschweres Geschäft geworden und findet in zahlreichen Ländern Gehör, wodurch auch Länder wie Deutschland oder Frankreich ihre eigenen Rapper in ihrer Landessprache hervorbrachten.